Ausbildung zur Bankkauffrau/zum Bankkaufmann

Zwei junge Bankerinnen blicken auf ihre Ausbildung bei der Hallertauer Volksbank

Der Start in den Beruf stellt junge Menschen vor eine schwierige Entscheidung. Ein Berufsprofil und zahlreiche Infomaterialien geben zumindest erste­­­­ grundlegende Informationen – wesentlich mehr erfährt man allerdings von Menschen, die diesen Weg bereits gegangen sind. Daher hat Personalleiter Fritz Haltmair zwei Bankerinnen, die erst kürzlich ihre Ausbildung bei der Hallertauer Volksbank beendet haben,  zum Interview eingeladen.

Interview mit Personalleiter Fritz Haltmair und den Bankerinnen Anna Zeitler und Kerstin Senninger:

Fritz  Haltmair: Sie beide haben Ihre Ausbildung sehr erfolgreich beendet. Wenn Sie heute auf die Ausbildungsjahre zurückblicken - haben sich  Ihre Erwartungen an die Ausbildung erfüllt?

Anna Zeitler, Kundenberaterin

 

Anna Zeitler: Voll und ganz, da die Ausbildung viele verschiedene Bereiche umfasst und sehr abwechslungsreich war.

Kerstin Senninger, Kundenberaterin

 

Kerstin Senninger: Auf jeden Fall – ich würde sogar sagen, sie wurden übertroffen.

Was hat in der Ausbildung besonders gut gefallen?

Fritz  Haltmair: Was hat Ihnen an Ihrer Ausbildung besonders gut gefallen?

Kerstin Senninger: Mir gefiel die Abwechslung – viele Geschäftsstellen kennenlernen und zahlreiche Kontakte knüpfen. Das sorgt für Lebendigkeit und verschafft einen guten Überblick.  Insbesondere die Seminare an der Akademie Bayerischer Genossenschaften, die über insgesamt 4 Wochen dauerten, gaben mir ein sicheres und gutes Gefühl.

Anna Zeitler:  Auch ich fand es sehr interessant, dass wir nicht auf einen Ort fixiert waren, sondern viele Geschäftsstellen kennenlernen konnten. So erhält man viele Einblicke aus verschiedenen Perspektiven. Die Hilfsbereitschaft aller Kolleginnen und Kollegen, die ich in diesem Turnus alle persönlich kennenlernen konnte, hat mich sehr gefreut und sorgte für ein angenehmes Arbeitsklima.

Negative Erfahrungen?

Fritz  Haltmair: Gab es auch negative Erfahrungen?

Kerstin Senninger: Ja sicher – auch das gehört dazu. Man begegnet schon auch mal Kunden, die ihren Ärger oder ihre schlechte Laune an einem auslassen. Da muss man sich dann schon mal ein “dickes Fell“ anziehen und lernen, richtig damit umzugehen.

Anna Zeitler: Ich würde es nicht unbedingt als negativ bezeichnen, aber die Arbeit in den internen Abteilungen entsprach weniger meinen Vorstellungen vom Beruf der Bankkauffrau. Hier wurde mir klar, dass ich mit Kunden in Kontakt stehen möchte und eine interne Abteilung für mich nicht in Frage kommt.

Auswirkung auf die Persönlichkeit

Fritz  Haltmair: Inwieweit hat sich die Ausbildung auch auf Ihre Persönlichkeit ausgewirkt?

Anna Zeitler:  Durch den ganztägigen Kundenkontakt vor allem im ersten Ausbildungsjahr ist es mir immer leichter gefallen, mich zu öffnen und selbstbewusster aufzutreten. Die anfängliche Schüchternheit legt sich damit sehr schnell.

Kerstin Senninger: Im Kundenkontakt begegnet man natürlich sehr unterschiedlichen Charakteren und auf jeden Kunden gilt es, individuell einzugehen. Ich denke, dass ich dadurch mehr Selbstsicherheit, Sicherheit auch im Gespräch und Selbstbewusstsein erlangt habe.

Ausbildung ist nicht gleich Ausbildung

Fritz  Haltmair: In Ihrer Schulzeit an der Berufsschule haben Sie sich sicherlich mit vielen Auszubildenden anderer Banken ausgetauscht. Hatten Sie das Gefühl, dass es Unterschiede in der Ausbildung gibt?

Kerstin Senninger: Ja, die gibt es. Mein Eindruck ist, dass wir von unserem Ausbildungsbetrieb sehr gute Unterstützung erhalten haben und als Auszubildende auch Wertschätzung erfahren konnten. Das ist nicht immer selbstverständlich. So konnten wir uns mit unseren Problemen oder Fragen jederzeit an unser Ausbilderteam wenden, das immer für uns da war.

Anna Zeitler:  Natürlich haben wir uns mit Auszubildenden ausgetauscht, die bei anderen Banken ihre Ausbildung machten. Dabei wurde mir bewusst,  dass die Hallertauer Volksbank unsere Ausbildung aktiv begleitete und uns jegliche Unterstützung mit auf unseren Ausbildungsweg gab, wie z. B.  Seminarwochen an der Akademie in Beilngries und auch die internen Trainings durch unser Ausbilderteam. Selbst die restliche Zeit an den Berufsschultagen erhielten wir komplett für die Nachbearbeitung der Unterrichtsinhalte frei und mussten keine Minusstunden nacharbeiten.

Empfehlungen

Fritz  Haltmair: Gesetzt dem Fall, Sie müssten sich erneut für einen Ausbildungsberuf entscheiden. Würden Sie wieder den Beruf des Bankkaufmanns erlernen?

Anna Zeitler: Ja, ich würde mich wieder bewerben. Die Ausbildung ist vielseitig und ich habe viel gelernt.

Kerstin Senninger: Dem kann ich mich nur anschließen.

Fritz  Haltmair: Warum würden Sie Ihren Freunden zu einer Ausbildung bei der Hallertauer Volksbank raten?

Kerstin Senninger: Die Ausbildung hier ist lebendig, weil man von Anfang an mitarbeiten darf und involviert ist.

Anna Zeitler: Nach der Ausbildung ist nicht das Ende, sondern es stehen einem alle Türen offen.

Perspektiven für die Zukunft

Fritz  Haltmair: In welchem Fachbereich der Bank sind Sie jetzt tätig und wie sehen Ihre Pläne für die Zukunft aus?

Anna Zeitler: Derzeit bin ich bei der Hallertauer Volksbank als Kundenberaterin tätig und freue mich schon auf meine ersten Beratungstermine. Für die Zukunft möchte ich mich zur Finanzberaterin weiterentwickeln und auch die berufsbegleitende Weiterbildung zur  Bankfachwirtin demnächst beginnen.

Kerstin Senninger: Als Kundenberaterin mach ich derzeit meine ersten Erfahrungen - die Arbeit gefällt mir. Wenn ich meine Seminare zum Kundenberater alle absolviert habe, wird mein nächstes Etappenziel ebenfalls die Weiterbildung zur Finanzberaterin und Bankfachwirtin.

Tipps

Fritz  Haltmair: Haben Sie Tipps für neue Auszubildende?

Kerstin Senninger: Wer sich nicht sicher ist, ob eine Banklehre das Richtige ist, dem empfehle ich in  jedem Fall ein Praktikum bei der Hallertauer Volksbank.  Die Einblicke in die praktische Arbeit vermitteln zumindest ein Gefühl dafür, ob dieser Beruf in Frage kommt oder nicht.

Anna Zeitler: Ich rate jedem Schulabgänger, in möglichst viele Berufe reinzuschnuppern. So zeigt sich, was zu einem persönlich am besten passt und auch gefällt

Das sind klare Empfehlungen. Ihnen beiden wünsche ich für Ihren weiteren Weg alles Gute und sag Danke für das Interview!