Hallertauer Hopfenkönigin

Mitarbeiterin Anna Roßmeier kandidiert für das Amt der Hallertauer Hopfenkönigin

Anna Roßmeier begann 2008 ihren Werdegang in der Hallertauer Volksbank mit der Ausbildung zur Bankkauffrau. Schon wenige Monate nach dem Abschluss ihrer Ausbildung gestaltete die fleißige Bachappenerin ihren weiteren Karriereweg und legte mit Weiterbildungen zur Fachwirtin und zur Bankbetriebswirtin nach. Erst vor wenigen Wochen durfte sie die Urkunde aus den Händen von Vorstand Andreas Streb übernehmen.

Jetzt ist für die 23-jährige Gewerbe-und Finanzberaterin die richtige Zeit gekommen, um sich einen Lebenstraum zu erfüllen: „Ich will Hallertauer Hopfenkönigin werden!“ Das Ziel ist definiert, der Weg dorthin bedeutet viel Arbeit, Engagement, Ehrgeiz und vor allem eines - Zeitaufwand.

Für Vorstand Andreas Streb ist es selbstverständlich, dass die Hallertauer Volksbank ihre Mitarbeiterin unterstützen wird. Als regional verwurzelte Genossenschaftsbank ist das Geldinstitut Teil der Hopfenregion Hallertau und fördert die Tradition gerne.

Wie die Hallertauer Volksbank seine Mitarbeiterin unterstützen wird, hat Marketingleiter Günter Staud im Interview mit Anna Roßmeier und Andreas Streb nachgefragt.

Günter Staud: Liebe Frau Roßmeier, erst vor wenigen Wochen durften Sie berufliche Erfolge feiern. Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle nochmals zur bestandenen Prüfung zur Bankbetriebswirtin. Jetzt haben Sie sich das nächste ehrgeizige Ziel gesetzt – dieses Mal ein privates. Sie wollen Hallertauer Hopfenkönigin werden. Was hat Sie dazu bewogen, sich zur Wahl zu stellen? 

Anna Roßmeier: Welches kleine Mädchen träumt nicht davon, einmal eine Königin  zu sein. Nicht viele erreichen dieses Ziel. Als Tochter einer Hallertauer Hopfenpflanzerfamilie stehen die Chancen schon mal gar nicht so schlecht. Kleines Problem an der Sache: Auch andere Pflanzerstöchter haben diesen Traum. Das macht die Sache nicht ganz einfach und eine Erfolgsgarantie  gibt es auch nicht. Als erstes muss man den Mut haben und sich zur Wahl stellen. Als zweites ist Engagement gefragt. Und als Drittes ist Durchhaltevermögen und Ehrgeiz nötig. Aber hier habe ich keine Bedenken. Durchhaltevermögen und Ehrgeiz hab ich bereits bei meiner Weiterbildung zur Bankbetriebswirtin trainiert. *lacht*

Günter Staud: Neben all diesen Eigenschaften ist aber sicher auch eines nötig – viel Zeit. 

Anna Roßmeier: *lacht* Ja, das stimmt! Schon vor der Wahl ist man viel unterwegs. Es gilt, sich in der Region bekannt zu machen. Die Menschen wollen erfahren, wer sich zur Wahl stellen wird. Da ist man bereits Monate vor der Wahl bei vielen Veranstaltungen vertreten.

Sollte ich die Wahl gewinnen – was ich selbstverständlich sehr hoffe – ist noch mehr Zeitaufwand nötig. Die Termine und Veranstaltungen, die die Hallertauer Hopfenkönigin wahrnehmen wird, sind bereits im Voraus geplant und finden teilweise im Ausland statt. Ich bin froh und dankbar, dass ich hier auf einen großzügigen Arbeitgeber und flexible Kolleginnen und Kollegen zählen darf. Bevor ich meine Bewerbung eingereicht habe, wurde mir hier eine tolle Unterstützung zugesagt.

Günter Staud: Da stellt sich die Frage, Herr Streb, was bewegt die Hallertauer Volksbank, das Ziel von Frau Roßmeier so großzügig zu unterstützen?

Andreas Streb: Wir sind stolz darauf, wenn sich unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Region engagieren. Viele tragen durch die Übernahme eines Ehrenamtes in Vereinen oder Vereinigungen dazu bei, das soziale und kulturelle Leben in unserer Region zu fördern. Sie alle sorgen dafür, dass es unserer Heimat gut geht und sie lebenswert bleibt. Für uns ist der Wunsch von Frau Roßmeier, das Amt der Hopfenkönigin zu übernehmen, nichts Außergewöhnliches. Die Hallertauer Volksbank hat schon viele Königinnen und Prinzessinnen hervorgebracht und nach Kräften unterstützt. Zugegeben, der Zeitaufwand eines so gewichtigen Ehrenamts ist im Vergleich zum Kassier eines Vereins ungleich höher, aber in einem starken Team wie dem der Hallertauer Volksbank schon zu vertreten.

Günter Staud: Die Hallertauer Volksbank unterstützt also auch alle anderen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich in ihrer Freizeit ehrenamtlich engagieren?

Andreas Streb: Ja, wir belohnen das hohe Engagement, das Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ihrer Freizeit für die Region erbringen, mit Sonderurlaubstagen. Bis zu drei Tage pro Jahr kann sich so ein Mitarbeiter „dazuverdienen“. In 2014 haben wir 80 Sonderurlaubstage vergütet. Für uns passt diese Handhabung perfekt zur genossenschaftlichen Philosophie: „Was einer nicht schafft, das schaffen viele.“ Wenn sich viele Menschen zusammentun und jeder seinen Beitrag leistet, kann Großes bewirkt werden, das der Allgemeinheit dient. Auf Basis dieses Grundgedankens funktionieren  Genossenschaftsbanken – und das seit mehr als 150 Jahren.

Günter Staud: Das klingt doch sehr gut für Ihre Pläne, Frau Roßmeier.

Anna Roßmeier: Ja, das stimmt. Nicht jeder Arbeitgeber hat so eine tolle Einstellung. So manche Bewerbung einer Hopfenpflanzerstochter wird deshalb nicht eingereicht, weil der Rückhalt beim Arbeitgeber fehlt. Ich bin sehr froh und dankbar, einen so attraktiven Arbeitgeber zu haben, der mir meinen Traum ermöglicht.

Günter Staud: Das hört sich nach einer schönen Win-win-Situation an, Herr Streb.

Andreas Streb: Wer sich für die Gesellschaft engagiert, den wird die Gesellschaft belohnen. Ohne das Ehrenamt würde so manches nicht funktionieren. Stellen Sie sich bloß mal Vereine ohne ehrenamtliches Engagement vor. Das würde nicht funktionieren. Durch das Ehrenamt erst wird so Vieles möglich gemacht. Wir halten das für absolut unterstützenswert. Deshalb stellt sich für uns auch nicht die Frage, „ob“ sondern „wie“ wir Frau Roßmeier unterstützen können.

Jetzt erst mal können wir zusätzliche Freizeit und flexible Arbeitszeiten in Aussicht stellen. Am Wahltag selbst, am 10. August, kommt dann festes Daumendrücken hinzu. *lacht*

Wir wünschen Ihnen, liebe Frau Roßmeier, viel Erfolg und würden uns sehr freuen, wenn Ihr Wunsch in Erfüllung geht. 

 

Günter Staud: Dem kann ich mich nur anschließen.

Anna Roßmeier: Vielen Dank!